Staubwischen

Staubwischen – so leicht kann’s gehen!

Das Staubwischen an sich ist schon eine Sache für sich, die von niemandem gerne erledigt wird, aber dennoch bleibt einem nichts anderes übrig, als die Sache hin und wieder anzugehen – sei sie auch noch so lästig. Denn gerade für Allergiker kann eine ordentliche Ansammlung von Staub negative Auswirkungen haben. Hinzu kommt, dass das Staubwischen schnell zum Frust werden kann: Den Staub hat man nun entfernt, so glaubt man, und schon wirbeln die Staubflocken durch die Luft und setzen sich zum Leid des Putzenden wieder auf die gerade gereinigte Fläche ab. In unserem Ratgeber möchten wir Ihnen nahe legen, wie Sie die ungeliebte Hausarbeit schnell hinter sich bringen und wie Sie dem Staub mit ein paar Tricks zumindest vorbeugen können.

Ein Wundermittel gegen Staub existiert nicht – wie Sie ihm trotzdem vorbeugen können

Kaum hat man das Staubwischen hinter sich gebracht, so sammelt sich erneut schon nach ein paar Stunden oder spätestens nach wenigen Tagen wieder der Staub an. Kein Wunder also, dass ein Großteil der Menschen es hasst, staub zu wischen oder zu putzen. Nur leider gibt es kein Wundermittel gegen den Staub. Wir nennen Ihnen jedoch hilfreiche Tipps, mithilfe derer Sie verhindern, dass sich zu viel Staub in Ihrer Wohnung ansammelt. Folgendes sollten Sie dabei beachten:

  • Gerade in den Wintermonaten ist die Luft in der Wohnung immer sehr trocken. Indem Sie einen simplen Trick anwenden, können Sie jedoch gezielt die Luftfeuchtigkeit in den Räumen beeinflussen und so einer Verbreitung des Staubs entgegenwirken. Stellen Sie dazu einfach eine Schüssel mit Wasser auf die warme Heizung. Da das Wasser nun verdunstet, wird das Raumklima automatisch feuchter. Auf diese Weise mindern Sie die Verbreitung des Staubs.
  • Auch Pflanzen tragen zu einer hohen Luftfeuchtigkeit bei und filtern darüber hinaus noch Schadstoffe aus der Luft. Zu den wahren Staubanziehern gehören u. a. Efeugewächse, Orchideen und Gänseblümchen.
  • Um eine Staubvermehrung zu vermeiden, hat es sich außerdem als positiv erwiesen, wenn man seine Wohnung nur stoß lüftet, anstatt für einen längeren Zeitraum beispielsweise das Fenster angekippt zu lassen.

Staubwischen – richtige Reihenfolge entscheidend

Regelmäßiges Staubwischen ist – auch wenn wir es nur ungern hören möchten – ein wichtiger Bestandteil der Haushaltshygiene und trägt auch zur Verminderung von Allergiebelastungen bei. Leider sammelt sich der Staub so schnell an, dass wir der Tätigkeit des Staubwischens eben öfter nachgehen müssen, als vielleicht erhofft. Doch allein durch die richtige Reihenfolge können Sie schon Zeit beim Staubwischen sparen. Wichtig dabei ist letztendlich, dass Sie systematisch vorgehen, was bedeutet: Von oben nach unten putzen. So bietet es sich an, zunächst die Gardinenstangen, Lampen und hohe Schränke zu putzen. Vergessen Sie dabei nicht eventuelle Spinnweben in den Raumecken, denen es ebenfalls an den Kragen gehen sollte. Für eben solche schwer erreichbare Stellen hat sich ein Staubwedel mit Teleskopstiel bewährt. Sollte dieser Schritt getan sein, so putzen Sie nun die Kommoden und Schränke. Scheuen Sie sich jedoch nicht vor dem Aufwand, die Gegenstände, die auf eben diesen stehen, herunterzunehmen, um so eine optimale Staubentfernung zu gewährleisten. Für diese Flächen können Sie ein normales Staubtuch verwenden und auch hier gilt die Regel: Von oben nach unten putzen. Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten von Staubtüchern oder auch anderen Staubentfernungs-Methoden haben wir Ihnen hier näher erläutert.

Wie oft sollte ich dem Staub den Kampf ansagen?

Genauso wie das regelmäßige Reinigen der Toilette oder der Küche gehört auch das Staubwischen zu den regelmäßigen Aufgaben des Haushalts. Daher ist es angemessen, etwa ein- bis zweimal die Woche zum Staubtuch etc. zu greifen. Sollten Sie oder ein anderer Bewohner Ihres Haushalts jedoch Allergiker sein oder sollten sich in Ihrem Haushalt Haustiere befinden, so ist es ratsam, sogar öfter mal den Staubwedel zu schwingen. Das tägliche Staubwischen ist leicht übertrieben und in einer gesunden Familie nicht notwendig, zumal es vielen zeitlich auch gar nicht möglich ist. Ein Mal im Monat sollten Sie zudem Ihre Grünpflanzen entstauben. So erhalten auch sie ihre natürliche Frische wieder zurück!

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