Staubtuch

Staubtuch oder doch lieber Staubwedel – was ist effektiver?

Niemand von uns bleibt davon verschont: dem Staubputzen. Denn wollen Sie Ihr Heim in einem guten Zustand halten, so gehört das Staubwischen als eine der eher ungeliebten Arbeiten zu den regelmäßigen Haushaltsaufgaben dazu, mal abgesehen vom Staubsaugen. Doch welches Staubtuch entfernt den Staub am gründlichsten? Oder ist der Staubwedel der bessere Staubaufnehmer und wie sieht es mit speziellen Handschuhen aus, die den Staub ebenfalls beseitigen sollen? Wir klären über Vor- und Nachteile auf.

Zu welcher Art von Staubtuch soll ich greifen?

Baumwolltuch

Sollten Sie sich für ein Baumwolltuch entscheiden, so sollte es weich sein. So stellen Sie sicher, dass Ihre Möbel beim Staubwischen nicht zerkratzt werden. Empfehlenswert ist es, das Tuch etwas anzufeuchten, da es so den Staub besser aufnimmt. Auf diese Weise bleibt der Staub am Tuch besser haften, ist aber gleichzeitig beim nächsten Auswaschen wieder weg. So sollten Sie schon den Staub gut in den Griff bekommen. Geben Sie jedoch darauf Acht, dass Sie das Tuch ordentlich auswringen, damit es nicht all zu nass ist. Auf diese Weise schützen Sie empfindliche Oberflächen, die eventuell durch zu viel Feuchtigkeit Schaden annehmen können. Ein weiterer Vorteil dieses Staubtuchs ist, dass Sie durch den feuchten Gebrauch leichte Flecken gleich mit entfernen.

Mikrofasertuch

Das Mikrofasertuch ist wie das Baumwolltuch auch, in jedem gut sortierten Super- oder Drogeriemarkt erhältlich. Allerdings zu erwähnen ist, dass vor allem neu gekaufte, noch unbenutzte Mikrofasertücher Möbel zerkratzen können, da ihre raue Struktur (hochglänzende) Oberflächen aufrauen kann. Aus diesem Grund raten selbst einige Möbelhersteller eher zum Gebrauch von Baumwolltüchern, da selbst schon mehrfach gebrauchte Mikrofasertücher auf Möbel als auch auf anderen Oberflächen noch Schleifspuren hinterlassen können. Aus einem einfachen Grund: Schmutzpartikel wie z. B. Sandkörner bleiben an dem Staubtuch hängen.

Staubwedel mit Straußenfedern

Diesem Exemplar wird kaum mehr Beachtung geschenkt, ist aber trotz allem noch in manchen Haushalten zu finden. Zwar greifen die meisten immer noch auf das Mikrofasertuch zurück, doch sollte man den Staubwedel nicht unterschätzen, denn auch er kann einiges an Staub aufnehmen. Das liegt vor allem an den Straußenfedern, durch deren Fettgehalt der Federn und durch die elektrostatische Aufladung der Staub nicht nur aufgenommen werden kann, sondern er bleibt auch im Staubwedel.

Nachteil ist nur: Durch die Verwendung eines Staubwedels anstatt, sich für ein Staubtuch zu entscheiden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass mit dem Staubwedel auch Kleidermotten auftreten. Um diesen vorzubeugen, ist es notwendig, den Staubwedel regelmäßig mit Wollwaschmittel per Hand zu waschen, anschließend mit klarem Wasser auszuspülen und zu guter Letzt wieder mit einem Föhn aufzuplustern.

Mikrofaserhandschuh als Alternative zum Staubtuch

Neben dem Staubtuch oder dem Staubwedel gibt es auch einen sogenannten Mikrofaserhandschuh, der mit Troddeln versehen ist. Vor allem nützlich macht er sich bei schwer erreichbaren Ecken. Selbst Ihre Pflanzen bzw. deren Blätter können Sie mit dem Handschuh leicht vom Staub befreien. Auch zum Feuchtwischen kann er genommen werden und schmiegt sich zudem noch super an die Bewegungen der Hand an. Ein weiterer Vorteil ist, dass die meisten Modelle unter ihnen auch waschbar sind.

Fazit

Letztendlich müssen Sie sich an der zu reinigenden Fläche orientieren und anhand derer entscheiden, ob Sie sich für eines der beiden hier vorgestellten Staubtücher oder einen Mikrofaserhandschuh entscheiden oder ob Sie sogar etwas mehr Aufwand betreiben wollen und sich letztendlich für den Staubwedel mit Straußenfedern entscheiden.

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