Fensterputzen

Fensterputzen und seine Mythen

Für den Fensterputz hört man immer wieder unzählige Tipps, um die Scheiben wieder strahlend sauber zu bekommen. Dabei ist das Fensterputzen tatsächlich eine wahre Königsdisziplin im Haushalt. Es gibt unzählige Methoden, Hilfsmittel und Reihenfolgen für das erstrebte, streifenfreie Fenster. Schon zu Großmutters Zeiten wurden Putztipps für die Fensterreinigung von Generarion zu Generation weiter gegeben. Moderne Geräte ermöglichen heute immer mehr Varianten beim Fensterputzen. Doch welcher Trick ist wirklich ratsam? Wir klären die bekanntesten Fensterputz-Mythen auf.

Zeitungspapier kann Wasser tatsächlich sehr gut aufsaugen, jedoch ist dieser Tipp schon etwas veraltet. Ein modernes Standardfenster ist meistens von einem weißen Kunststoffrahmen eingefasst. Die Druckerschwärze kann dann beim Fensterputzen unschöne Flecken auf dem Rahmen oder auf der Fensterbank hinterlassen. Die Druckerschwärze und das starre Papier bringen also eher wenig für die Reinigung. Für ein streifenfreies Fenster eignet sich ein Mikrofasertuch am besten. Das klassische Fensterleder bietet auch eine Alternative zum Zeitungspapier.

Wundermittel Glasreiniger?

Glasreiniger ist natürlich ideal geeignet für das Fensterputzen! Oder? Für Viele ist der Glasreiniger die erste Wahl beim Reinigen der  Fensterscheiben. Doch in dem allbekannten Reiniger sind oft Inhaltsstoffe, die Streifenbildung sogar begünstigen. Zu diesen Stoffen gehören beispielsweise Duftstoffe. Daher ist es auch ratsam auf komplexe Reiniger zu verzichten und Alternativen wie Zitronensäure, Essig oder Spülmittel auszuprobieren.

Um Schlieren und Streifen zu vermeiden, ist das richtige Abtrocknen der Scheiben unerlässlich. Die Entfernung der angewendeten Reinigungsmittel ist daher noch wichtiger als die Wahl der Putzmittel selbst. Um das Fensterputzen perfekt abzurunden sollte man die Scheiben mit einem Abzieher und anschließend mit einem Mikrofasertuch oder Fensterleder von Feuchtigkeit und Nässe befreien.

Fenster sollte man nicht bei Sonnenschein putzen!

Dieser Rat gilt besonders für Fenster mit direkter Sonneneinstrahlung. Durch die Wärme verdunstet das Wasser an der Scheibe schneller und dann entstehen in den meisten Fällen Schlieren und Streifen. Bei großer Sommerhitze oder direkter Sonneneinstrahlung sollte man das Fensterputzen auf einen anderen Tag verlegen.

Wer trotz Hitze und Sonnenschein seine Fenster reinigen will, muss das Wasser zusätzlich mit Zitronensäure und Fensterklar anmischen. So ist auch bei großer Wärme ein streifenfreies Fenster möglich.

Cola für saubere Fenster?

Cola enthält Phosphorsäure. Diese Säure kann Dreck lösen und entfernen. Doch ist die Cola dadurch ein neues Wundermittel beim Fensterputzen? Ganz klar – Nein! Denn in Cola ist jede Menge Zucker und Süßstoff enthalten. Wer also keine klebrigen Fenster mit Grundlage für neuen Dreck und Bakterien haben möchte, sollte auf das schwarze Süßgetränk defenitiv verzichten. Falls keine speziellen Fensterreiniger im Haushalt vorhanden sind, kann einfach auf Spülmittel, Zitronensäure oder Essig zurück greifen. Mit diesen Alternativen wird das Fenster genauso sauber, wie mit speziellen Reinigern.

 

 

 

 

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